Montag, 2. Januar 2006

Gier ist geil!

Das kapitalistische Prinzip in drei Worten, that's all there is to it. Weil aber zu banal und abstossend, um damit ein System zu legitimieren, braucht's wirtschaftswissenschaftliche Fakultäten. Was in der UdSSR die Kaderschulen der KP waren, sind in der kapitalistischen Welt die der Ökonomie gewidmeten Universitätsabteilungen: Institutionen, um jungen Menschen Phantasie, Hoffnung und Zuversicht auszutreiben, sie zurechtzustutzen, zu indoktrinieren, auf Linie zu bringen, für die ideologischen Bedürfnisse der vom Status Quo profitierenden zuzurichten. Oder, wie es Aleksander Berentsen, Professor an der Abteilung "Wirtschaftstheorie" des WWZ der Uni Basel, heute auf S. 19 entwaffnend offen formuliert:

Das Grundmodell der Wirtschaftswissenschaften beruht auf dem Homo oeconomicus. Ausgehend von seinen persönlichen Bedürfnissen und Interessen maximiert dieser Hominide in allen Lebenslagen seinen Nutzen unter Ausnutzung seiner ihm zur Verfügung stehenden Information. Wenn ich diese Kreatur in meinen Vorlesungen beschreibe und dann noch erwähne, dass Eigenliebe den gesellschaftlichen Wohlstand steigern kann, schaun mich die Studierenden ungläubig an (...).

Und da wirft man mir immer vor, ich sei Zyniker. Hallo Berentsen, Scheuklappen ab und HIER KLICKEN!

Trackback URL:
http://baz.twoday.net/stories/1347589/modTrackback

rebell.tv - 2. Jan, 13:47

200 jahre sind genug...

zu geld und kapital: http://intervention.ch/rebell.tv/623.wmv oder auch: http://intervention.ch/rebell.tv/466.wmv etc. etc.

übrigens: was machst du am 25. april 2006?
http://intervention.ch/175

bist du mit dabei?!?

thomas ramseyer - 17. Dez, 14:28

Bürger als Hominide: von Berentsen als Homunculus und Kreatur bezeichnet

Die Studenten in Professor Berentsens Vorlesungen schauen diesen ungläubig an, weil sie es nicht fassen können, dass ein Mensch alleine ohne Mithilfe anderer selbstgefällig solch' arrogante Statements abzugeben in der Lage ist. Bezüglich Einschätzung anderer sind solche Menschen sehr oft der Auffassung, ihre Werte wären massgebend.

Ausserdem wird an seiner Fakultät nicht Oekonomie sondern kleinräumige O e k o n o m e t r i e gelehhrt.

Diesem Le(e?)hrkörper scheint eine Menge Erfahrung zu fehlen. Er wähnt zu wissen, wie man schwimmt; ist aber nie geschwommen.

Hier lässt sich erahnen, wieviel Zeilengeld erwirtschaftet wurde
http://wwz.unibas.ch/fileadmin/wwz/redaktion/witheo/personen/aleks/cvBerentsen_02.pdf

Thomas Ramseyer
http://www.xing.com/profile/Thomas_Ramseyer5?sc_o=mxb_p

Gesammelte Bazismen

Die baz (Basler Zeitung) ist die beste Zeitung der Welt und ich bin ihr Prophet! It's a dirty job, but somebody's got to do it! language is a baz-illus! Hier können übrigens alle mitschreiben. Alle mit einem twoday-account. Und der ist gratis! Feedback via "bazismus @ mac.com".

Suche

 

WERBUNG

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Archiv

Januar 2006
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
18
25
26
28
29
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Bürger als Hominide:...
Die Studenten in Professor Berentsens Vorlesungen schauen...
thomas ramseyer - 17. Dez, 14:28
Corrigendum
Neue BaZ - altes Problem: Nachdem das alte Lektorat...
piccolomini - 22. Mai, 16:56
Messmer
Auf Französisch heisst Manfred Messmer «imbéssile»....
Canus de Canisac - 16. Mrz, 16:06
GL-Mitglied der BaZ-Medien...
Ein Basler-Zeitung-Medien-Gesc häftsleitungsmitglied...
aramis - 11. Nov, 09:27
Chronik eines angekündigten...
Ein chronisch überbewertetes Online-Portal eines...
aramis - 29. Okt, 09:51

Status

Online seit 4724 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 17. Dez, 14:28

Credits


Abt. Grossstadtpresse
keines
Kurioses
Schleichwerbung
web 2.0 ist, wenn...
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren