Der BaZ-Bericht über eine neue Barriere für das Tram in Reinach wird in der
elektronischen Ausgabe des Blattes mit dem Hinweis:
Der Tod der Freundin war nicht umsonst
kommentiert. Da dürften doch vor allem die Angehörigen froh sein über diese ausgesuchte Geschmacklosigkeit der unbedarften SchreiberlingInnen. Viellecht kann man sich bald auch beim Blatt für weitere sinnvolle Tode melden?
Blog Gaischt - 22. Nov, 07:29
S. 23, Titel Aufmacher Wirtschaftsteil, in dem Pierre Weill - nach seinem Kommentar auf S. 2 - nochmal des langen und des breiten erkärt, warum Du Dir Deine Lohnerhöhung für 2006 ans Bein streichen kannst:
Wer mehr Lohn erhält, ist privilegiert
patpatpat - 20. Nov, 02:41
S. 3, redaktionell aufbereitete Agenturmeldung über genmanipulierte Erbsen, die in in australischen Versuchen bei Mäusen
eine Art Lugenentzündung auslösten:
Anwendungen dieses Gentech-Verfahrens als Lebensmittel seien nicht geplant.Irgendwie direkt beruhigend, wenn ich kein Gentech-Verfahren essen muss.
patpatpat - 20. Nov, 02:32
Wovor schützen 800 Millionen? Davor, dass die baz die letzten 6 Buchstaben des Nachnamens ihrer Besitzerin verrät. Auch wenn die ganze Stadt sie schon kennt. Die Pitbull-Story wird dereinst in den Lehrbüchern als Tiefpunkt linksrheinischer Publizistik geführt werden. Ob
seine Todesanzeige am Montag im Blatt sein wird? Wär nur konsequent. Danach müssen wir hoffentlich nie mehr lesen von einem
Opferhund
patpatpat - 19. Nov, 21:56
Drei Viertel einer Seite für Magenbrot, davon ein beträchtlicher Platzanteil für Fotos und neckische, aber unübersichtliche Symbole für die Bewertung: dies ist wohl genau das, was die Leser an diesem Intelligenzblatt so schätzen. Weniger Inhalt auf einer Seite als Blick oder zwanzig Minuten, mit dem Einsatz zweier Mitarbeiter: eine reife Leistung!
Blog Gaischt - 11. Nov, 07:43
Leicht "off topic", aber trotzdem:
(persoenlich.com) Bei der Comedy-Sendung "Café Bâle" gibt es Knatsch. Zunächst kündigte die Produktionsfirma allcomm productions an, man wolle in Zukunft mit frischen Ideen und neuen Identifikationsfiguren ein jüngeres Publikum vor die Bildschirme locken. Als Folge davon wurden bei zwei Schauspielerinnen -- Charlotte Heinimann und Dominique Lendi – die auslaufenden Verträge nicht verlängert. Darauf kündigte aus Solidarität gegenüber seinen Kolleginnen Schauspieler Roland Herrmann. Auch der langjährige Autor Roger Thiriet sah den Zeitpunkt für eine Trennung gekommen. "Café Bâle" ist eine Sendung der Basler Zeitung Medien. Das Vorgehen von Produzent allcomm ist nun dem Medienhaus als Auftraggeber zu forsch, wie Recherchen von "persoenlich.com" ergeben haben. Die geplanten Umkrempelungen bei "Café Bâle" seien zu radikal. Vor allem das Vorpreschen der allcomm mit neuen Ideen für die Comedy-Sendung hat beim Auftraggeber Basler Zeitung Medien für Erstaunen gesorgt. (...) Mike Helmy, Geschäftsführer von allcomm productions, erläutert gegenüber "persoenlich.com", dass man in Absprache mit den Basler Zeitung Medien eine Auffrischung von "Café Bâle" geplant hat, wobei das Konzept der aktuellen satirischen Sitcom beibehalten werden soll. Dies, weil man zusammen festgestellt habe, dass die Zuschauerzahlen stagnieren. "Zudem ist das Durchschnittsalter des Publikums mit 63 Jahren relativ hoch, was die Sendung für potenzielle Sponsoren nicht sehr attraktiv macht", wie Helmy einräumt. "Kein erfolgreiches Café strahlt heute die gleiche Ambiance aus wie eines vor zehn Jahren", findet Helmy. Heute werde nicht mehr Kaffee im Kännchen serviert, sondern Café Macchiato, Cappuccino und Espresso doppio. Basel sei eine internationale, offene Stadt, "das boomende Zentrum der Life-Sciences-Industrie, das Silicon Valley der Schweiz". Dieses neue Lebensgefühl solle auch im "Café Bâle" Einzug halten.Mike Helmy? Was für ein Tausendsassa! Wenn er nicht grad Schauspielerinnen feuert, weil sie zu wenig nach "
Metrobasel" aussehen, produziert er
den Schweizer Bauernkalender: halbnackte Bauerntöchter auf dem Heustock.
patpatpat - 10. Nov, 09:16