Montag, 3. September 2007

Adie -minu !

Wer soll nun den Basler Grossstadt-Klatsch nach 38 -minu-Jahren weiter führen...?! Umfrage dazu

Samstag, 28. Juli 2007

wort & wörtlich

Jaja lieber "och" - Latein müsste man können - dieser Beitrag ist schon fast ein casus belli gegen die Sprache der alten Römer...: "alea iacta est" (ich hab' auch schon "alea iacta sunt" gehört !) heisst in Wirklichkeit "DIE WÜRFEL sind gefallen", also Plural, weil "alea" (alea, aleae, feminin) genau übersetzt "DAS WÜRFELSPIEL" heisst. Wie im Artikel so schön geschrieben, fremdsprachige Sprichwörter und Weisheiten sollten eben schon sitzen, ansonsten sie zur unweisen Peinlichkeit gereichen !

Mittwoch, 28. März 2007

Hurra!

Heute auf der Titelseite: auch wir hatten unseren kleinen Eisbären, wenn auch vor 44 Jahren. Die Berliner müssen gar nicht meinen.

Ein Beitrag von äusserst hohem Informationsgehalt der ganz sicher auf die erste Seite eines Provinzblattes gehört.

Wie meinte schon Karl Kraus: "Die kleinen Stationen sind sehr stolz darauf, das die Schnellzüge an ihnen vorbei müssen." - Fackel 317/318 32; Pro domo et mundo

Donnerstag, 25. Januar 2007

Matthias Geering wird Ivo Bachmann

Der neue Chefredaktor der baz steht fest. Es ist Matthias "chainsaw" Geering. Auch in diesen Spalten kein Unbekannter. Seine jüngste Erfindung datiert auf den 20.1.: das City-U-Abo. Damals schrieb er in seinem "Zwischenruf":
Ich dagegen warte sehnlichst auf ein City-U-Abo, mit dem ich zu einem vernünftigen Preis die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Stadt frei benutzen kann. Denn das bestehende U-Abo ist vielleicht für Menschen in der erweiterten Agglomeration attraktiv [sic! ohne Komma!] für jene Basler jedoch, die auch in der Stadt arbeiten, ist dieses Angebot schlicht und einfach zu teuer.
Natürlich ist neu-Chefredaktor Geering einer "jener Basler". Und als solcher hält er den pendelnden nicht-Baslern aus der Agglomeration gerne vor, sie würden - Schweinerei! - das U-Abo hinterhältigerweise missbräuchlich, zum Schaden der Städter, verwenden.
Ich mag es ihm zwar gönnen, dass er nun so günstig von Möhlin nach Basel zur Arbeit kommt. Trotzdem ist diese Tarifstruktur für mich als Stadtbasler ein riesiges Ärgernis. Denn mein Arbeitsweg sind drei Haltestellen mit dem Trämli, das Einzelticket (Halbtax) für diese knapp zwei Kilometer kostet 1 Franken und 40 Rappen (also 70 Rappen pro Kilometer!). Und bis ich ein Jahresabo amortisiert habe, muss ich dreimal mehr Einzelfahrten lösen als Kollege Müller aus Möhlin, der sich wohl auch nicht gross daran stören wird, dass das Jahres-U-Abo im kommenden Jahr um 5 Prozent aufschlagen wird.
Der Chefredaktor (damals noch: ad interim) quengelt vor Publikum darüber, dass die Effinger gleich wenig für den ÖV in der Regio zahlen dürfen, wie er. Damit provoziert er, dass zum Beispiel die Langenbrucker demnächst anmahnen werden, die Prolls aus der Stadt sollten viel mehr blechen für den Weg zu ihnen. Das dreckbillige U-Abo lade die Horden vom Rheinknie geradezu ein, Wochenende für Wochenende mit Kind und Kegel - heuschreckengleich - über die Landschaft herzufallen. Und ihren Bewohnern das friedliche Dasein zur Hölle zu machen.
City-U-Abo: Für solche Ideen hat er den Titel "baz-Chefredaktor", ein schweres Los, zweifelsohne verdient.

Freitag, 29. Dezember 2006

Science Fiction: fehlerlose baz

Ausgerechnet im Artikel über die Gefolgschaft eines mittelmässigen Science Fiction Autors lesen wir heute auf S. 13:
Vermehrt aktiv war in letzter Zeit die "Bürgerkommission für Menschenrechte". Sie kämpft für die "Opfer der Psychiatrie" und hat als Ziel nicht weniger als deren Abschaffung.
Die Opfer abschaffen? Oder doch die Psychiatrie?
Auch die Bürgerkommission ist ein formal eigenständiger Verein. Präsidiert wird sie jedoch von einem Scientologen und im Internet weist sie darauf hin, von der "Scientology Kirche" gegründet worden zu sein. An die grosse Glocke hängt das aber nicht.
Nein, an die Glocke hängt das nicht. Keinen.

"Scheisse" im Blatt

Daniel "unsere kleine Stadt" Wiener deckt auf S. 2 im "Kultur- und Freizeitmagazin" auf, dass das, was im Ausverkauf zum Verkauf steht vorher noch gar nicht in den Läden war, sondern extra für den Ausverkauf angekauft worden ist. Der Ausverkauf ist also ein "Ausverkauf". Und Wiener tobt deswegen, er fühlt sich über den Ladentisch gezogen. Seine Quintessenz:
Selten lassen sich so viele für dumm verkaufen, ganz nach dem Motto: Esst Scheisse, Millionen Fliegen können sich nicht irren!
Manchmal ist Fäkalsprache adäquat. Manchmal eindeutig nicht. Wenn's um den Ausverkauf geht, gilt Letzteres.

Gesammelte Bazismen

Die baz (Basler Zeitung) ist die beste Zeitung der Welt und ich bin ihr Prophet! It's a dirty job, but somebody's got to do it! language is a baz-illus! Hier können übrigens alle mitschreiben. Alle mit einem twoday-account. Und der ist gratis! Feedback via "bazismus @ mac.com".

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